Aktuelles 2017

28.10.2017

In den letzten Wochen konnten wir immer wieder Vertreter des Ministeriums, der ICPDR und der Europäischen Kommission auf der Donauinsel begrüßen. Dies schafft die erfreuliche Möglichkeit diese Tiergruppe den Verantwortungsträgern auch lebend näher zu bringen und die Hintergründe und Notwendigkeiten für den Schutz dieser Flaggschiffarten aufzuzeigen.


26.10.2017

Die erste Masterarbeit aus dem Projekt ist abgeschlossen. DI Pamela Gumpinger MSc. hat in ihrer Masterarbeit „Wissen und Einstellung zum Schutz und zur Wiederansiedelung vom Sterlet im Rahmen des Projekts "Life-Sterlet"- eine repräsentative Umfrage von Besuchern der Donauinsel, Wien“ erhoben wieweit diese Fischfamilie der Wiener Bevölkerung bekannt ist und welchen Stellenwert Artenschutzprojekte für diese haben.


23.10.2017

Unser Kollege Clemens Ratschan, Fischökologe und professioneller Fischfotograf, nutzte die Gunst der Stunde für eine (Fisch-)Fotosession auf der Donauinsel. Ein Beispiel für ein erstes grandioses Ergebnis ist das Porträt dieses jungen Hausens.

Foto © Ratschan


18.10.2017

Winterruhe ist eingekehrt

Die letzten Jungfische dieses Jahr wurden besetzt und der Container eingewintert. Die Letzten? Nein, rund 300 Fische dürfen in den Außenbecken überwintern und werden erst nächstes Jahr mit dem Start des Monitorings besetzt. In Summe wurden heuer erstmals knapp 25.000 Jungfische auf der Donauinsel erbrütet, aufgezogen und besetzt. Damit endet eine äußerst arbeitsintensive Periode für die Betreuer der Sterlets und es ist etwas Zeit für Entspannung. Nichtsdestotrotz überwiegt die Freude auf die nächste Saison und die nächste Sterletgeneration.


17.10.2017

In Kooperation mit dem Projekt LIFE+ „Auenwildnis Wachau“   wurden heute 500 Sterlets in der Donau zwischen Rührsdorf und Rossatz besetzt. Die Volkschüler der VS Rossatz-Arnsdorf waren begeistert dabei.

Fotos © Zinner


16.10.2017

Maia Winter, eine Schülerin der vierten Klasse in der NMS Absberggasse absolvierte diese Woche ihre berufspraktischen Tage im LIFE-Sterletprojekt. Maia zeichnete sich dabei nicht nur beim Füttern und Markieren der Fische aus sondern war auch tatkräftig beim Elektrofischen und Beckenputzen dabei. Vielen Dank für den Einsatz


Life-sterlet

12.10.2017

LIFE-Sterlet auf Ö1

Im Rahmen der Wissenschaftssendung Dimensionen wurde heute auf Ö1 über das LIFE-Sterlet- Projekt und die Störe berichtet. Zu Wort kamen dabei die Projektangestellte Lina Florian und der Projektleiter Thomas Friedrich von der BOKU, sowie Jörn Gessner vom IGB-Berlin welche die deutschen Anstrengungen zur Wiedereinbürgerung der Störe leitet. Gestaltet wurde der Beitrag von Aimie Rehburg.


09.10.2017 

Die fünfte Klasse der Rudolf-Steiner Schule in Pötzleinsdorf besuchte gemeinsam mit ihrer Lehrerin Julia Himmelbauer heute den Container und durfte Jungfische in die Donau besetzen. Die Begeisterung für die Sterlets war sehr groß, Anfragen nach Fischen für die Kinderzimmeraquarien konnten wir leider nicht erfüllen, wir haben jedoch Planungen für einige Projekttage zum Thema Stör.

 

Life-sterlet

09.10.2017

Am 6. Und 9. Oktober wurden gemeinsam mit tschechischen Schulkindern und dem Finanzier Povodi Moravy rund 1000 Jungfische in die March bei Hodonin und der Thayamündung besetzt.


01.10.2017

Von 10. bis 16. September 2017 fand das International Symposium on Sturgeon 8 (ISS8) auf der Universität für Bodenkultur, Wien statt. Die Konferenz wurde vom Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement in Zusammenarbeit mit dem Institut für Binnenfischerei und Gewässerökologie sowie der World Sturgeon Conservation Society organisiert. Die Hauptförderer der Konferenz waren das Lebensministerium, der WWF,  AllerAqua und die Stadt Wien. 290 Teilnehmer aus 30 Nationen besuchten die Veranstaltung. Die Themenblöcke fokussierten auf generelle Ökologie, Status und Management von Populationen, menschliche Eingriffe und Aquakultur.

Über  100 Vorträge in mehreren parallelen Sessions und mehr als 90 Poster präsentierten den aktuellen Stand der Wissenschaft über die Störartigen. Neben den Präsentationen und den Postersessions umfasste das Angebot Workshops zur Genetik, Radio- und hydroakustischer Telemetrie und zur Modellierung von Populationen, sowie ein Diskussionsforum zur Entwicklung des Kaviarmarktes. Abgerundet wurde das Programm durch Exkursionen zum LIFE-Sterlet Projekt, in den Nationalpark Donauauen, zu Revitalisierungen an der Traisen und in der Wachau. Die Abendgestaltung kam auch nicht zu kurz und bot neben dem Eröffnungsempfang im Naturhistorischen Museum Wien und dem Conference Dinner im großen Saal des Wiener Rathauses durch eine traditionelle Steckerlfischgrillerei und eine Students Party auch die Möglichkeit des informellen Austausches.

Am Freitag wurden im Rahmen eins Policy Forums unter Beteiligung der ICPDR, DG-Environment, WWF, WSCS und anderer internationale Schutzmaßnahmen diskutiert und Fallbeispiele aus aller Welt präsentiert und auf Mitteleuropa umgelegt. Während in manchen Bereichen deutliche Fortschritte seit der letzten ISS in Kanada 2013 ersichtlich waren, sind viele Arten und Bestände und Arten nach wie vor stark gefährdet beziehungsweise rückläufig. Illegaler Fang und Vermarktung, sowie anhaltender Verlust von Habitaten sind dabei die Hauptfaktoren. Die Ergebnisse des Policy Forums werden als Empfehlungen in Form der „Vienna Declaration“ zusammengefasst und Ende des Jahres veröffentlicht. Die Organisatoren bedanken sich bei allen Unterstützern und freuen sich auf ISS9 in Chengdu, China im Jahr 2021.


Life-sterlet

22.09.2017

Heute durften wir einen Tag mit einem Filmteam aus Paris verbringen, welches eine Dokumentation über Wien als Kultur- und Naturraum produziert. Wir sind gespannt auf das fertige Ergebnis.


21.09.2017 

Heute besuchten uns zwei Schulklassen aus Weikendorf. Nach ein paar Infos zu den Stören und der Donau wurden die Schüler in kleinen Gruppen durch die Aufzuchtstation geführt. Dabei wurden unzählige Handyfotos gemacht, sodass unsere Sterlets nun die Hintergründe vieler Mobiltelefone zieren. Zum Abschluss wurden wiederrum Jungfische in die Donau besetzt.

 

20.09.2017

Im Juni besuchte uns ein Filmteam aus der tschechischen Republik auf der Donauinsel. Entstanden ist diese halbstündige Dokumentation, teils in tschechischer und teils in deutscher Sprache welche am 17.09. 2017 landesweit im tschechischen Fernsehen ausgestrahlt wurde.


03.09.2017

Nur noch eine Woche bis zum International Symposium on Sturgeons 8 auf der Universität für Bodenkultur. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und in Summe werden über 300 Teilnehmer  aus 30 verschiedenen Nationen, von Uruguay bis Japan. Das LIFE Projekt wird mit drei wissenschaftlichen Vorträgen vor Ort sein und viermal als Exkursionsziel eine tragende Rolle spielen.


01.09.2017

Ausstellung „Wanderfisch“

Im Rahmen des Internationalen Symposium on Sturgeons 8 wurde die deutsche Ausstellung „Wanderfisch“ in der Inselinfo auf der Donauinsel installiert. Die Ausstellung erzählt über die Geschichte des Störs und seine Begegnungen mit anderen Wanderfischen und menschlichen Eingriffen an unseren Gewässern. Ergänzt wird die Ausstellung durch mehrere große Präparate unserer heimischen Störarten welche dankenswerterweise vom Naturhistorischen Museum Wien zur Verfügung gestellt wurden. Die Ausstellung kann noch den ganzen September zu den Öffnungszeiten der Inselinfo besichtigt werden.


24.08.2017

Ferienspiel

Heute luden die Helfer Wiens zum Ferienspiel auf die Donauinsel ein. Neben verschiedenen Stationen der Einsatzkräfte waren wir auch mit dem LIFE Projekt vertreten. Rund 150 Kinder erfuhren wissenswertes über die Störe und durften als besonderes Highlight selbst einem kleinen Sterlet die Freiheit schenken. In der Regel war dabei die Begeisterung so groß, dass es nicht bei einem Fisch pro Kind blieb und wir in Summe rund 250 Jungfische ausgesetzt haben.


22.08.2017

Heute besuchte uns eine Expertengruppe der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) welche im Rahmen eines Workshops zum Fischschutz und Fischabstieges in Wien weilte.


17.08.2017

Störbestimmungskärtchen

Unsere Störbestimmungskärtchen sind fertig! Die wasserfesten Kärtchen richten sich primär an FischerInnen und enthalten alle Informationen die nötig sind um alle heimischen und nicht heimischen Störe zu erkennen. Außerdem sind Infos enthalten, wie im Falle eines Fanges vorgegangen werden soll und wer zu informieren ist. Bezogen werden können die Kärtchen über die Projektleitung bzw. werden sie ab nächstem Jahr mit Jahreslizenzen an den betroffenen Donaurevieren ausgegeben.


14.08.2017

Nachdem unsere größten Fische bereits 25 bis 30 Zentimeter haben, müssen wir laufend Sterlets auswildern um die Besatzdichten in den Becken passend zu halten. So sind zum heutigen Tag bereits knapp 21.000 Jungfische in die Donau und die March besetzt worden.


22.07.2017

Rund 25 FischerInnen von Donau und March besuchten uns heute im Rahmen einer Projektvorstellung und einem anschließenden praktischen Workshop zur Bestimmung der verschiedenen Störartigen. Neben einem theoretischen Vortrag wurden dabei am lebendigen Fisch die verschiedenen Merkmale erklärt. Im Hinblick auf den regen Handel mit nicht heimischen Arten und illegale bzw. unbeabsichtigte Besatzmaßnahmen gewinnt diese Problematik immer mehr an Bedeutung.


21.07.2017 

Der erste Imagefilm des Projektes ist online.


 


04.07.2017 

Ende Juni hatten wir hohen Besuch aus der Volksschule Zennergasse. Die Mehrstufenklasse FC besuchte unsere Sterlets und lernte so manch neues über die Donau und ihre Bewohner. Als Highlight wurden, neben dem obligaten Störstreicheln, auch einige Sterlets von den Kindern in die Donau besetzt. Die Begeisterung war dabei so ungebremst, dass nicht einer sondern am Ende drei Jungfische von jedem Schulkind in die Freiheit entlassen werden durfte.


03.07.2017 

Auf unserem neuen Youtube-Channel finden sich die ersten Filme von den heurigen Besatzmaßnahmen. Wir werden laufend Kurzfilme über die Fortschritte des Projektes uploaden also stay tuned!


02.07.2017 

Launen der Natur

Immer wieder findet sich in unserer Natur etwas Besonderes, etwas Seltenes…. Auch unter unseren tausenden Jungsterlets. Während albinotische Tiere relativ häufig vorkommen gibt es auch fehlgefärbte Fische, sogenannte Xanthochromisten. Ein Phänomen welches bei einigen Fischarten wie dem Goldfisch und dem Koikarpfen gezielt zur Zucht von Zierfischen genutzt wurde kommt auchi anderen Arten vereinzelt vor. Wir haben unter rund 10.000 Jungfischen gezählte fünf dieser Tiere und sind schon gespannt wie sie sich entwickeln.


23.06.2017 

Donauinselfest

Cro, Amy McDonald, Reinhard Fendrich, Mado Diao und….Acipenser ruthenus, auch bekannt als Sterlet hatten am heurigen Donauinselfest einen großen Auftritt. Im Informationszelt der MA45 kam wieder unser Schauaquarium mit einigen Jungfischen zum Einsatz.


22.06.2017 

Danube Day

Wie die vorherigen Jahre war das Projekt auch diesmal wieder am Danube Day vertreten. Statt einem eigenen Stand diesmal gemeinsam mit dem LIFE+ Projekt „Alte Donau“. Über 1000 Schüler aus verschiedenen Schulstufen konnten sich über die Donau und ihre Bewohner informieren und auch diesmal war das Aquarium, diesmal erstmalig mit im Donauwasser geschlüpften Sterlets, ein absolutes Publikumsmagnet.


21.06.2017 

Bestimmungsübung mit Studenten

Neben der Aufzucht nutzen wir die Fische auch im Rahmen des Lehrbetriebes unserer Universität. Im Rahmen des Kurses „Taxonomy and Evolution of European Freshwater Fish Communities“ haben wir den Container besucht und die verschiedenen Störe für Bestimmungsübungen herangezogen.


20.06.2017 

Exkursionen zum Aufzuchtcontainer

In den letzten Wochen konnten wir eine Vielzahl von Exkursionen auf der Donauinsel begrüßen. Den Anfang machte der ökologisch orientierte Tauchverein ÖVUST Ende Mai.
Im Juni durften wir zuerst die Magistratsdirektion der Stadt Wien auf der Donauinsel begrüßen, anschließend war mit dem Head der DG-Regio wichtiger internationaler Besuch auch im Hinblick auf eine weitere Umsetzung des Programmes „Sturgeon 2020“ zum Schutz und zur Restauration der Störe in der Donau im Aufzuchtcontainer zu Gast.
Zu guter Letzt besuchte auch eine chinesische Delegation des Bejing Fisheries Research Institute die Aufzuchtstation. Auch wenn der Fokus dieses Institutes auf Produktion und Aquakultur fokussiert war das Interesse an Erhaltungszucht sehr groß.


16.06.2017 

Am 16.06 wurden gemeinsam mit dem tschechischen Co-Finanzier Povodi Moravy und mehreren tschechischen Schulklassen 3500 Sterlets in der Thayamündung und der March besetzt. Auch die Bürgermeister der Gemeinden aus der näheren Umgebung waren vor Ort. Durch eine landesweite Nachrichtensendung und mehrere Printmedien wurde der Event medienwirksam in Szene gesetzt. 


10.06.2017 

Aufgrund von akuter Wohnungsnot bzw. erfolgreicher Aufzucht von vielen Jungfischen und Platzengpässen in unseren Aufzuchtbecken haben wir die ersten 3500 Sterlets aus der eigenen Aufzucht im Nationalpark Donauauen ausgesetzt. Damit unsere kleinen Sterlets nicht von räuberischen Grundeln in den Blockwurfufern gefressen werden erfolgte der Besatz vom Boot aus. 

27.05.2017 

LIFE-Sterlet im slowakischen Fernsehen

Dr. Ladislav Pekarik, Leiter der slowakischen Arbeitspakete präsentierte das Projekt im landesweiten Fernsehen als er in einer Quizshow in welcher Berufe erraten werden auftrat.
https://www.joj.sk/inkognito/archiv/2017-05-25-inkognito


22.05.2017 

Fang von Mutterfischen

Die letzten Tage haben wir versucht zusätzliche Mutterfische zu fangen. Aufgrund der unsteten Temperaturkurve im heurigen Jahr konnten wir jedoch nur zwei weibliche Tiere fangen welche im heurigen Jahr nicht an der Reproduktion teilnahmen. Die Fische wurden daher mit Markierungen versehen und wieder zurückversetzt.


29.04.2017 

Charity Walk für die Umwelt

Im Rahmen des „Wir für die Umwelt- Charity Walk 2017“ wurden bei der Familienwanderung von den mitwandernden Kindern 50 Sterlets im Nationalpark Donauauen im Bereich der Fischamündung besetzt. Die Begeisterung war so groß, dass jedes Kind nicht nur einen sondern mehrere Sterlets besetzen wollte.

©Fotos Klaus Ranger


19.04.2017 

Ostereier der speziellen Art auf der Donauinsel

In der Osterwoche sind die ersten 100.000 Sterleteier in unseren Aufzuchtcontainer in der Donauinsel eingezogen. Ein großer Teil konnte jedoch Ostern gar nicht abwarten und ist bereits vor den Feiertagen geschlüpft. Inzwischen schwimmen rund 50.000 Sterletlarven in unseren Becken. Aktuell sehen sie mit ihrem Dottersack und ihren Schwimmbewegungen weniger wie Fische als vielmehr wie Kaulquappen aus. In eineinhalb Wochen ist der Dottersack aufgebraucht und die Fische fangen an zu fressen. Als erste Nahrung dienen gezüchtete Salzkrebse (Artemien), welche vielleicht als Urzeitkrebschen ein Begriff sind. Nach wenigen Tagen findet dann eine Metamorphose statt und die Fischlein beginnen wie kleine Störe auszusehen. Sobald die Umstellung auf die externe Nahrung erfolgreich abgeschlossen ist werden bereits die ersten paar tausend Sterlets in den Projektgebieten ausgesetzt, der Rest wird über den Sommer auf der Donauinsel aufgezogen.


08.04.2017 - Unsere Sterlets am Weidenfest in Drösing

Die Temperaturen steigen stetig, die Eisdecken sind bereits geschmolzen und unsere Sterlets sind schon viel aktiver. Gut so, denn am Samstag ging es mit 40 Stück in die Marktgemeinde Drösing auf das Weidenfest, um sie anschließend in der March auszusetzen.Unser Infostand mit Aquarium war heiß begehrt und Jung und Alt tummelten sich um den Stand, um mehr über den kleinen Stör zu erfahren.
Im Konvoi mit Traktor und zahlreichen Kindern und Erwachsenen machten wir uns auf zur March um die Sterlets frei zu lassen. Die Freude war groß als jedes Kind einen Stör selbst aussetzten durfte.
Bereits im Herbst bekommen unsere 40 Sterlets Gesellschaft von mehreren tausend weiteren Exemplaren.
Viele Dank an den Bürgermeister von Drösing und den vielen fleißigen Helfern.


19.01.2017

Der Winter hat uns fest im Griff. Die March ist über weite Teile sogar zugefroren und auch unter Wasser kehrt Ruhe ein. Der Aufzuchtcontainer ist eingewintert, nur in den Außenbecken tummeln sich noch ein paar Fische. Was wohl unsere Sterlets im Fluss gerade treiben?

Vermutlich haben sie wie ihre wilden Verwandten inzwischen ihre Winterlager, tiefe Gumpen in der Hauptströmung des Flusses, aufgesucht und verharren dort aus bis die Temperaturen wieder steigen. Mit verringerter Aktivität sind Nahrungsaufnahme und Wachstum ebenfalls reduziert, sodass seltener aktiv auf Nahrungssuche geschwommen wird, sondern man sich eher darauf verlässt was die Strömung vor die Schnauze treibt.

Die Kontrollgruppe in den Becken liegt die meiste Zeit ebenfalls ruhig in den Becken, nur zur Fütterung kommt etwas Bewegung ins Wasser. Doch selbst dabei ist die Aktivität deutlich geringer als im Sommer und die Futteraufnahme deutlich langsamer. Während bei höherer Temperatur die angebotenen Mückenlarven fast wie von Staubsaugern innerhalb kürzester Zeit weggeputzt werden, dauert es nun doch schon einige Minuten bis alles aufgefressen ist.

Wir freuen uns jedenfalls schon wieder auf den Frühling, wenn unsere Fischlein wieder aktiver werden und mit der neuen Saison der nächste Nachwuchs in unseren Container einzieht!